INSPIRE Monitoring 2016 gestartet

Für das europäische Vorhaben „Aufbau einer gemeinsamen Geodateninfrastruktur in Europa (INSPIRE)“ ist in den EU-Mitgliedsstaaten der Umsetzungsstand einmal jährlich zu erheben und an die Europäische Kommission zu melden.

Das Monitoring 2016 bezieht sich auf den Zeitraum 1.1.-31.12.2016 und erfasst alle von der INSPIRE-Richtlinie betroffenen digital vorliegenden Datensätze und Dienste. Es bezieht alle Stellen der Landesverwaltung und der Kommunalverwaltungen ein, die Geodaten führen.Das INSPIRE-Monitoring wird in Mecklenburg-Vorpommern wie im Vorjahr automatisiert durchgeführt. Eine aktive Meldung durch die geodatenhaltenden Stellen ist nicht erforderlich.

Erhebungsgrundlage für die inspirerelevanten Geodatensätze und –dienste sind die im Metainformationssystem des Landes (GeoMIS.MV) und in angeschlossenen Metadatenkatalogen (z.B. MetaVer der Umweltverwaltung M-V) geführten Metadaten. Damit diese sämtlich in der automatischen Auswertung erfasst werden, ist es notwendig das

- die Metadaten konform zur „VERORDNUNG (EG) Nr. 1205/2008 DER KOMMISSION vom 3. Dezember 2008 zur Durchführung der Richtlinie 2007/2/EG des Europäischen Parlaments und des Rates hinsichtlich Metadaten“ sind und

- im Metadatensatz unter Kategorisierung das Schlüsselwort „inspireidentifiziert“ eingetragen ist (Architektur der GDI-DE – Konventionen zu Metadaten).

Jeder Geodatensatz und -dienst der diese Voraussetzungen nicht erfüllt, wird im INSPIRE Monitoring nicht erfasst.

Weitere Informationen zum Thema INSPIRE erhalten Sie unter
http://www.geoportal.de/DE/GDI-DE/INSPIRE/inspire.html.